STRATEGIE, FUNDRAISING & PHILANTHROPIE

Geld ohne Sinn macht unglücklich

Stiftungen und Geld. Das sind zwei Seiten einer Medaille. Eine Stiftung zu gründen und kein Geld für die Stiftungsarbeit zu haben ist Unsinn. Es ist wie ein leeres Gefäß, das nur auf den ersten Blick hübsch aussieht. Und Geld ohne Sinn macht den Menschen auf Dauer auch keine Freude.

Ja – Geld kann einen Sinn haben. Zumindest wenn der Geldbesitzer sich einmal die Zeit nimmt, darüber nachzudenken. Eine Erkenntnis ist bei diesen Überlegungen, das Geld zwar ein Ruhekissen ist, doch für viele Menschen ist dieses Ruhekissen mehr als ausreichend groß. Es gibt sehr viele vermögende Menschen, mehr als 1,14 Mio. Millionäre allein in Deutschland und über 48.000 Multimillionäre und Milliardäre.

Für diese Menschen gibt es nicht viele Möglichkeiten, ihrem Vermögen einen Sinn zu geben. Ein großer Teil ist für die eigene wirtschaftliche Unabhängigkeit, doch es bleibt immer noch genug über, um andere Investitionen zu tätigen. Sinnvolle Investitionen für gesellschaftliche Zwecke, oder wie wir es nennen: Zu spenden oder zu stiften.

Die Ultrareichen, also die Multimillionäre und Milliardäre, gründen deshalb häufig Stiftungen mit mehrstelligen Millionenvermögen. Nicht so die “normalen” Menschen mit Vermögen. Diese Menschen haben in ihrem Leben für das Geld hart gearbeitet, waren als mittelständische Unternehmer oder im Management erfolgreich. Für diese Philanthropen ist eine eigene Stiftung nicht sinnvoll. Der Aufwand und die Wirkung stehen in keinem Verhältnis. Und außerdem gibt es für die meisten Spendenzwecke bereits eine Stiftung oder einen Verein. Das ist der Grund, warum sich Stiftungen mit dem Thema Großspender und Zustifter so intensiv befassen bzw. befassen sollten. Der “normale” Zustifter ist ein Mensch wie Sie und ich – wahrscheinlich hat er aber mehr Geld auf der hohen Kante. Dieses Geld steht für eine Zustiftung zur Verfügung.

Für die Stiftungen gibt es also genügend Geld für die Aufstockung des Kapitals oder für die finanzielle Unterstützung der Arbeit. Doch diese Mittel fließen nicht automatisch. Die Menschen spenden und stiften nur auf Einladung. An welche Personen und durch welche Aktionen eine solche Einladung ausgesprochen wird, übernimmt das Großspender-Fundraising. Und Großspender-Fundraising heißt: Menschen direkt anzusprechen.

Nun liegt es nicht allen Stiftungsaktiven, andere Menschen auf Geld anzusprechen. Doch gerade diese Ansprache ist das wichtigste, und auch das einzige wirkungsvolle Fundraising-Instrument für Zustiftungen. Eine Erkenntnis sollte bei der eigenen Überwindung helfen: Die angesprochene Person freut sich und fühlt sich sogar geehrt, wenn sie durch einen Stiftungsvertreter angesprochen und zu einer Geldspende eingeladen wird. Diese Freude wird durch zwei Effekte ausgelöst. Menschen möchten sich gern und mit ganzem Herzen für gemeinnütziges Engagement engagieren. Denn damit wird die Gesellschaft unterstützt, es entsteht eine Gemeinschaft. Der andere Effekt liegt in der Sinnhaftigkeit. Geld hat nur einen Sinn, wenn es einen Zweck erfüllt. Diesen Zweck erfüllt es bis zu einem bestimmten Maß als Ruhekissen. Doch darüber hinaus ist es zweck- und somit sinnlos. Diesem Geld kann einem Sinn gegeben werden. Entweder durch eine großzügige Spende oder durch eine Zustiftung. Und je höher der Betrag für eine Geberin oder Geber ist, desto größer ist auch die Sinnhaftigkeit: Denn kleiner Betrag bedeutet kleiner Sinn, großer Betrag bedeutet großen Sinn.

Diese Erkenntnisse helfen in der Ansprache der Großspender*innen und Zustifter*innen sehr. Denn es geht darum, erst einmal diesen Menschen ein gutes Gefühl zu vermitteln, ihnen mit ihrem philanthropischen Sinn zu helfen. Die Unterstützung der Stiftung selbst ist dabei zwar wichtig, steht aber erst an zweiter Stelle.

Daher ist allein schon die Ansprache dieser Gebergruppe eine wichtige gesellschaftliche Arbeit. Denn nur durch eine konkrete Einladung können sich die Angesprochenen mit den zentralen Fragen nach Sinnhaftigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe auseinandersetzen.

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