Eine Strategie beginnt mit der Zielfokussierung. Mit dem Blick über den eigenen Tellerrand hinaus. Denn wir müssen weiter schauen, als bis zum Horizont. Gerade als gemeinnütziger Akteur ist es wichtig, die gesellschaftliche Relevanz nicht aus den Augen zu verlieren.

Die eigenen Stärken und Schwächen kennen.

Doch damit Sie sowohl Ihren eigenen Erwartungen, den Erwartungen Ihrer internen wie externen Stakeholder und Zielgruppen (Gremien, Mitarbeitende und Geberinnen und Gebern usw.) sicht- und spürbar gerecht werden können, sollten Sie wissen, wo Sie stehen.

Mit einem klaren Blick die Stärken und Schwächen zu kennen, mit denen Sie agieren müssen. Diesen Blick erhalten Sie von uns. Klar und ungeschönt. Wir halten nichts davon, den Status schön oder schlecht zu reden.

Wir wollen herausfinden, wo sich Ihre Organisation wirklich befindet. Wir wollen aus Ihrem Gefühl Gewissheit machen – oder es korrigieren.

Nur so können Sie die richtigen Entscheidungen treffen und die Untiefen auf dem Weg zum Ziel umschiffen. Deshalb analysieren wir für Sie Ihre Organisation und Ihr Marktumfeld sehr umfassend.

Denn wir wollen wissen, über welche Ressourcen Sie verfügen, wie Ihre Mitarbeitenden aufgestellt und motiviert sind und, welche Fähigkeiten in Ihrem Hause vorhanden sind.

Wir wollen wissen, wie Ihre Marktbeziehungen aussehen, welche Potenziale zum Beispiel in Ihrem Geberbestand vorhanden sind und wie gut diese bis dato ausgeschöpft werden.

Wir möchten einen Blick darauf werfen, wie gut Sie und Ihre Organisation vernetzt sind, d.h. wie Ihre Kontaktlandkarte aussieht. Und natürlich müssen wir auf den Markt schauen. Wie verhält sich der Wettbewerb, was machen die anderen „Mitspieler“? Wie verändern sich die finanziellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in Ihrem Umfeld?

Nur wenn Sie wissen, wo Sie stehen, können Sie auch den Kurs festlegen, der Sie auf dem Weg zu Ihrem Ziel bringt.

Strategische Herausforderungen

Es gibt so viel zu tun. Die gesellschaftlichen Herausforderungen wirken derzeit besonders groß. So als wäre in der Vergangenheit alles viel einfacher gewesen. Das war es sicherlich nicht. Doch heute sind die Anforderungen tatsächlich komplexer. Der Markt für gemeinnützige Akteure verändert sich nicht nur regional, sondern auch national und international.

Der Wettbewerb um finanzielle Mittel steigt kontinuierlich. Neue Akteure kommen auf den Markt, etablierte Marktpartner weiten ihr Fundraising spürbar aus.

Die Kommunikationsgewohnheiten verändern sich, die eigene Kommunikation kann oftmals damit kaum noch Schritt halten. Nie standen Gemeinnützige in einem derart kritischen Fokus der Medien wie heutzutage. Die Herausforderung an die eigene Positionierung steigt, denn neben den gemeinnützigen Organisationen stellen sich auch Wirtschaftsunternehmen als gesellschaftlich relevant auf – mit dem Ziel, gesellschaftliche Verantwortung zu zeigen.

Darüber hinaus verändern sich die Menschen in den Organisationen selbst. Die Aufsichtsgremien, die Mitglieder des Aufsichtsrates oder des Vorstandes stellen andere Anforderungen an Sie als verantwortliche Führungskraft. Die eigene Belegschaft verändert sich ebenfalls. Work-Life-Balance, Homeoffice, Digitalisierung und viele andere Themen führen dazu, dass sich der Arbeitsalltag verändert und sich auch die Führungskultur in einem radikalen Wandel befindet.

Auch Mitglieder und Förderer, die Sponsoren und Spenderinnen und Spender erwarten anderes und mehr von Ihnen und Ihrer Organisation. Und die steuerlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen vereinfachen auch nicht gerade den Führungsalltag in einer Organisation. Es ist von existenzieller Bedeutung, in diesen komplexen Verantwortungsfeldern die Übersicht zu behalten. Immer wieder einen Schritt zur Seite zu treten, das Hamsterrad des Tagesgeschäfts zu verlassen und auf das Ganze zu schauen.

Das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Die Gesellschaft effektiv, nachhaltig und wirkungsvoll zu gestalten.

Strategieberatung

Natürlich wissen wir alle, warum wir uns gesellschaftlich engagieren. In der Organisation geben Satzung, Leitbild oder Mission Statement die Richtung vor. Das spielt im Alltag oftmals jedoch keine wirkliche Rolle. Da geht es eher darum, die geplanten Angebote und Maßnahmen effektiv umzusetzen, um die gesetzten Ziele zu erreichen.

Und natürlich ist das gut. Denn wenn die Mitarbeitenden planlos agieren, dann können wir weder Spenden einwerben noch die Projekte sinnvoll durchführen.

In der Praxis verläuft dann doch nicht alles so reibungslos wie in der Planung eigentlich vorgesehen. Es gibt viele Unwägbarkeiten auf dem Weg zum Ziel. Die Spendermärkte verändern sich, die Fundraisinginstrumente funktionieren anders als in der Vergangenheit, die Anforderungen an das Marketing und die Kommunikation steigen von Jahr zu Jahr deutlich.

Der Druck von außen und von innen steigt und darüber hinaus sind gute erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fundraising oder in der Kommunikation extrem schwer zu finden.

Strategie ist keine Maßnahmenplanung. Strategie ist die Klärung, welches die relevanten Ziele Ihrer Organisation sind. Sowohl in der Markenpositionierung als auch in der Mittelbeschaffung.

Strategie heißt, die regelmäßige Definition, für welche Ziele Sie stehen, wofür Ihre Organisation steht – und wofür nicht. Darum braucht Strategie einen freien Rahmen, um sich entwickeln zu können.

Strategie braucht Kreativität und muss in der Lage sein, auf unvorhersehbare Marktveränderungen, auf plötzliche gesellschaftliche Herausforderungen zu reagieren.

Deshalb ist Strategie eine Managementaufgabe als Führungskraft, mit der Sie (gemeinsam mit Ihren Kolleginnen und Kollegen) Ihre Gremien und das Schiff „Organisation“ auf den richtigen Kurs ausrichten und halten.

Wir sind als Ihre Strategieberatung auf diesem Kurswechsel sowohl das begleitende Lotsenboot als auch die Führungsakademie für die Verantwortlichen in Ihrer Organisation.